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Saggener Minis

Was sind eigentlich Minis? Hier klicken! Ministrantinnen und Ministranten assistieren beziehungsweise unterstützen die Priester bei diversen Gottesdiensten am Altar. Sie tragen beispielsweise beim Evangelium die Leuchter, bringen die Gaben für die Gabenbereitung zum Altar, sammeln die Kollekte ein oder klingeln mit den Glocken beim Hochgebet.

Über 50 Jahre ist es her, dass die Pfarrkirche im Saggen erbaut wurde. Vieles hat sich in der Pfarre und auch rundherum in diesem halben Jahrhundert verändert. Was aber in diesen Jahren beinahe immer gleich war, ist die große Schar der Saggener Ministrantinnen und Ministranten. Zuerst waren es nur Buben, die den ehrenvollen Dienst am Altar ausführen durften, im Jahr 1988 wurden dann auch erstmals vier Mädchen aufgenommen. Neben den Sonntagsgottesdiensten sind viele Minis auch bei den Frühmessen in der Adventzeit, an Feiertagen oder Begräbnissen vertreten. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass bei den Roraten und an den Feiertagen meist mehr als 20 Minis den Platz um den Altar füllen. Dies verleiht dem Gottesdienst nicht nur eine Besonderheit und ist ein wunderschönes Bild für die Pfarrgemeinde, sondern vereint auch die Ministrantinnen und Ministranten unter sich als Gemeinschaft. Doch die Minis stehen nicht nur fleißig am Altar. Gemeinsame Ausflüge, das mittlerweile traditionelle Mini-Lager in Königswiesen oder das diözesanweite Mini-Fußballturnier sind mittlerweile zu Fixpunkten jedes Jahr geworden und fördern die gute Gemeinschaft der Saggener Minis. Die Minis waren und sind also nach wie vor ein fester Bestandteil unserer Pfarre. Aktuell gibt es bei uns Pfarre rund 30 aktive Ministrantinnen und Ministranten!

Vielleicht magst du auch Teil unserer großen Schar werden? Dafür musst du nur bereit sein ein halbes Jahr lang wöchentlich das Ministrieren im Rahmen der sogenannten Gruppenstunde zu lernen. Melde dich einfach bei uns!

Gedanken & Erinnerungen

„Leider ist es schon lange (ca. 1958 - 1961) her, dass ich auch als Mini in der Pfarrkirche Saggen dabei sein durfte. Damals, so kann ich mich erinnern, waren ausschließlich Buben als Minis - also noch keine Mädchen. Aufregend war sicherlich immer bei einem Hochamt gegeben aber die legte sich dann, wenn es anschließend ein Saftl und ein Würstl gegeben hat. Es war eine sehr schöne Zeit und es war auch der Auslöser, dass dann die Katholische Jugend Saggen gegründet wurde. Unsere Jungscharführer, Hansjörg Grissemann und Heinz Renk, gestalteten tolle Abende mit Spielen, Gesang und sportlichen Aktivitäten. Pfarrer war damals Heinz Schramm und unvergesslich für uns Franz Saurer. Franz Saurer hatte für die Jugend sehr viel übrig und er war es auch, der, nachdem wir den Fussballverein KJ Saggen gegründet haben, uns die ersten Fussballdressen spendierte. Für damalige Verhältnisse - NEUSTART - waren wir schon sehr erfolgreich unterwegs. Leider ist dann die KJ Runde etwas verfallen, da der damalige Bischof Paulus Rusch "unseren" Franz Saurer ins Außerfern versetzt hat. Trotzdem haben die "Saggener Spieler" lange wöchentliche Fahrten ins Außerfern vorgenommen um Franz Saurer weiterhin zu besuchen. Der Verein KJ Saggen ging dann in die MK Union über. Auf alle Fälle war es für uns jungen Buben und Mädchen ein tolle Zeit im Jugendheim Saggen, der auch Grundstein für unseren weiteren Lebensweg war.“
– Herbert Peer

„Ja, lange ist's her, dass ich begonnen habe, zu ministrieren. Es war Ende der 1970er Jahre, ganz regulär, im Herbst nach der Erstkommunion. Irgendwann bin ich mitgegangen mit den anderen, den größeren, den "Profis"; natürlich sehr unsicher, aber mit dem klaren Ziel, diesen Dienst erlernen und zu dieser Gruppe dazugehören zu wollen. Es war "learning by doing". Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es eine eigene systematische Ausbildung gegeben hat. Einen Ministrantenraum in der Unterkirche hat es jedenfalls gegeben. Dieser war mit modernen Ledersofas ausgestattet und wir hatten dort hin und wieder eine Ministrantenstunde. Neben Pfr. Heinz Schramm waren für mich in meinen zehn Jahren als Ministrant noch zwei weitere Personen prägend: die Sakristeischwester Paula, warmherzig und barmherzig, immer gut gelaunt und immer da; und natürlich Roland Buemberger, der immer schon eine gewisse, gefühlte Sonderstellung in der Pfarre hatte - heute ist er Regens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözesen Innsbruck und Feldkirch...“
– Christoph Kogler

„1988 war das erste Jahr, in dem nicht nur 15 Buben sondern erstmals vier Mädchen als Ministrantinnen aufgenommen wurden: Simone, Angi, Christine und ich. Unsere Gruppenleiter waren im ersten Jahr Roland und „Opi“ Markus! Auch an die zahlreichen Stunden, die wir im Miniraum in der Unterkirche und im Jugendheim verbracht haben, denke ich noch heute. Wenn ich mich jetzt an die Zeit im Saggen zurückerinnere, dann sind meine Erinnerungen begleitet von vielen positiven Gefühlen und wertvollen Begegnungen. Pfarrer Heinz Schramm und Sr. Hanni haben einen wesentlichen Teil meiner Kindheit geprägt.“
– Silvia Hölbling

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